
Im Schulalltag ist oft ganz schön viel los: lernen, spielen, lachen, rennen, zuhören, nachdenken. Das ist spannend und schön – aber manchmal braucht man auch einfach eine kleine Pause.
In unserem Projekt „Mach mal Pause“ haben die Kinder verschiedene Möglichkeiten kennengelernt, wie man zur Ruhe kommen und neue Kraft sammeln kann. Es ging darum, sich selbst etwas Gutes zu tun und achtsam mit sich umzugehen.
Gemeinsam haben wir unterschiedliche Entspannungs- und Atemübungen ausprobiert, zum Beispiel die Seesternatmung. Bei der Seesternatmung werden die Finger der einen Hand gespreizt. Mit dem Zeigefinger der anderen Hand fährt man an der Daumenaußenseite hoch und atmet ein. Beim Runterfahren auf der anderen Seite des Fingers wird ausgeatmet. So fährt der Zeigefinger alle Finger der anderen Hand entlang ab und es wird ganz bewusst geatmet.
Wir haben Traumreisen gemacht, Mandalas gemalt, gepuzzelt und Sudokus gelöst. Gemeinsam haben wir ganz achtsam ein Minzblatt gegessen. Wir haben es erst genau betrachtet, daran gerochen, es gefühlt, es auf die Zunge gelegt und erst dann gegessen. Außerdem stellten die Kinder eigene kleine Fidgettoys her – einen Daumenschmeichler aus FIMO und einen Atemtrainer aus Pfeifenputzern und Holzperlen.
Besonders gemütlich wurde es mit einem duftenden Handpeeling, einer Handinhalation – wahlweise mit Lavendel- oder Orangenöl, einer Lavalampe und einem Sternenhimmel an der Decke des Klassenzimmers.
Die Kinder konnten Methoden erproben und Ideen sammeln für kleine Pausen, die im Alltag helfen können – in der Schule, zu Hause oder einfach zwischendurch. Denn manchmal reicht schon ein bewusster tiefer Atemzug, um sich wieder ein bisschen ruhiger und stärker zu fühlen.






Projektleitung: Dorothee Drescher
