
Nach der Begrüßung durften die Kinder sagen, wie es Ihnen gerade geht. Auf einer Gefühlsleiter durfte jeder entsprechend einen Punkt kleben.
Anschließend erkundeten die Kinder anhand von Fotos, wie man den Gefühlsausdruck von Menschen erkennen und deuten kann.
Besonders beeindruckend war, wo und wie Kinder verschiedene Gefühle in ihrem Körper wahrnehmen.
Mit manchen Gefühlen können wir nur schwer umgehen, z.B. mit der Wut. Frage:“ Wie können wir die Wut rauslassen, ohne uns und andere zu verletzen?“
Nach der großen Pause machten wir uns Gedanken über Bedürfnisse.
Dazu sammelte jedes Kind Bedürfnisse auf seinem individuellen „Baum der Bedürfnisse“.
( Ruhe, Bewegung, Spiel, Essen, Freunde, Trost, Schutz, Hilfe, gesehen und gehört werden …)
Im schulischen Alltag führen immer wieder ähnliche Verhaltensmuster zu Konflikten unter den Kindern.
In entsprechenden Rollenspielen übten die Kinder, ihre Gefühle und Bedürfnisse angemessen auszudrücken. Es wurden Lösungen gefunden, die Streit erst gar nicht entstehen lassen, bzw. ihn friedlich lösen können.
Der langfristige Wunsch von mir ist es, an unserer Schule Kinder als Streitschlichter auszubilden und einzusetzen.



Projektleitung: Elisabeth Kühne
